mint: frische statistiken

21. März 2007 - 9 Kommentare - Tweet this

Minti

Okay, jetzt hat es mich auch erwischt. Seit Wochenbeginn werkelt hier im Hintergrund das Statistiktool Mint. Ab einem gewissen Traffic ist es doch schon interessant, einige -auch dauerhafte- Daten zum Blog zu fischen.
Die Installation ist denkbar einfach: Nach dem download wird zunächst die Config-Datei mit den Angaben zur Datenbank geändert (User, Passwort, Host); anschließend lädt man die Dateien auf den Server.
Die Index-Datei des Blogs erhält noch eine Zeile zum Aufruf des Javascripts. Fertig.

Erster Eindruck
Beim ersten Besuch meiner Mint-Seite war ich von der Optik angenehm überrascht. Die Oberfläche gefällt und die variable Darstellung in Diagrammen sieht gut aus. Doch für ein Tool, das knapp 30 USD kostet, bietet es zunächst auch nicht viel mehr als beispielsweise Semmelstatz, das hier auch noch läuft. Und irgendwo hab ich auch noch ein 4stats-Konto, das ähnliches kann.

Der Clou
Schnell habe ich gemerkt, dass ich für mein Geld auch noch mehr bekommen kann. Der Clou an Mint sind die Plugins, die hier Peppers genannt werden, und das Statistiktool gewaltig kostenlos “aufbohren”. Zur Zeit habe ich nur einige wenige im Testbetrieb, beispielsweise zur Überwachung des Feeds, der Kommentare und der bloginternen Suche. Dabei geht das Ganze flott und unkompliziert von der Hand; die Installation der Peppers geht fast automatisch mit wenigen Klicks vonstatten.

Kritik
Einziger Kritikpunkt: Die Preispolitik. Die 30 USD für eine Einzellizenz ist für meinen Geschmack reichlich hoch bemessen und macht die Entscheidung zum Einsatz des Tools nicht einfach. Abwarten muss ich noch, wie sich die Daten-Sammel-Wut auf die Größe der Datenbank auswirkt; dazu kann ich bisher nichts sagen.

Fazit
Nein, man muss Mint nicht haben, um den Spaß am bloggen zu behalten. Wer sich aber für Statistiken begeistern kann, die er auch noch selbst durch seine Bloggerei verursacht, wird an Mint seine Freude haben. Schnell, einfach und von jedem Rechner aus lassen sich aktuelle Daten über den Browser einsehen. Eine Art Blick hinter die Kulissen dessen, was man so verzapft.

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9 Kommentare zu “mint: frische statistiken”

  1. chrisroph sagt:

    Ich find mint super. 30 Dollar sind schon happig, aber ich möchte es echt nicht mehr missen. Gerade das Dashboard widget ist schon ne feine sache….  (zitieren)

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  2. ad sagt:

    Uh, jetzt will er ein eigenes Theme klöppeln und Mint setzt er auch noch ein.

    Unheimlich! :D   (zitieren)

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  3. Nicki sagt:

    viel erfolg, ich setze mint ein, bin recht zufrieden. das widget ist mein argument gewesen. hier und da zickt mint immer etwas rum, auch 30 dollar sind schon üppig. im grossen und ganzen ist es aber klasse.  (zitieren)

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  4. Christoph sagt:

    Ad, sie werden so schnell gross  (zitieren)

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  5. O-Jay sagt:

    Habe mir Mint auch vor einigen Wochen gekauft, man muss ja immer alles haben. Leider habe ich mich nach der Installation bisher kaum damit beschäftigt.

    Was ich mich aber verwirrt: warum differieren die Besucherzahlen je nach Statistik-Tool so stark? 4stats, Semmelstatz und mint zeigen jeweils ganz andere Besucherzahlen an. Wem darf man denn da am ehesten Glauben schenken?  (zitieren)

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  6. Guennersen sagt:

    Durch den Einsatz von Java werden auf jeden Fall Referer-Spam und Bots ausgeschlossen. 4stats und Mint unterscheiden sich vom Traffic-Log bei mir nicht sehr. Semmelstatz dagegen scheint mir schon immer ziemlich hoch zu zählen.
    Auf jeden Fall arbeitet Mint je nach Erweiterung mit einer Menge Cookies.  (zitieren)

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  7. ad sagt:

    Wenn du auf die IP-Adressen mancher Besucher in Semmelstatz klickst, wirst du sehen, dass da oft Yahoo und Google-Bots dabei sind. Bei mir zumindest.  (zitieren)

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  8. Bernd sagt:

    sind ja alle des Lobes voll – ich werde mir das auch einmal ansehen müssen, zumal Semmelstatz bei mir nach dem Export/ Import überwiegend Fehlermeldungen ausspuckt…  (zitieren)

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  9. simon sagt:

    probier doch mal http://www.reinvigorate.net.
    gruß  (zitieren)

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