
Programme, die man nicht mehr benötigt, zieht man in OS X einfach in den Papierkorb. Was für ein angenehmer Workflow im Vergleich zu den Deinstallationsorgien am Windows-PC. Dennoch verbleiben bei manchen Programmen Dateien auf der Platte, wie z.B. Bookmarks, Einstellungen oder Cache. Vorteil: Bei einer Neuinstallation ist meistens alles wieder so wie es war bzw. wie man es sich eingerichtet hat. Die meisten Dateien liegen dabei unter
Festplatte —> Programme
Festplatte —> Benutzer —-> Libary —-> Application Support
Festplatte—-> Benutzer —-> Libary —-> Preferences
Um wirklich alles zu entfernen, kann man einen Deinstaller benutzen. Persönlich nutze ich den AppZapper (12.95 $), doch es gibt auch genügend Freeware, wie z.B. AppDelete. Allen Programmen gemeinsam ist häufig, dass man das Programmsymbol auf den Deinstaller ziehen muss. AppTrap erspart uns diesen Zwischenschritt: Zieht man ein Programmicon direkt in den Papierkorb, erscheint die obige Abfrage und es können alle Dateien gelöscht werden. Das ist logisch und so sollte es eigentlich sein. AppTrap installiert sich in den Systemeinstellungen und bietet dort nur die Optionen “an” oder “aus”. Beim Test des Tools hatte ich allerdings unterschiedliche Ergebnisse zwischen AppTrap und AppZapper: Während mir AppZapper bei der Deinstallation des TVBrowsers nur das eigentliche Programm zum löschen anbot, fand AppTrap noch eine dazugehörige (?) Java-Datei. Ein wenig Kontrolle kann somit -zumindest in einer Testphase- nicht schaden.