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Camouflage: Ein sauberer Desktop

Momentan quillt mein Desktop mit Ordnern über. Da hab ich mich der netten kleinen Freeware “Camouflage” erinnert, die per Tastaturkürzel alle Objekte auf dem Desktop verschwinden oder wieder erscheinen lässt. Mein heutiges Lieblingstool. :)

Normalerweise reicht die Lesezeichenverwaltung von Safari ja vollkommen aus. Aber schon lange suche ich nach einem Tool, mit dem ich bequem und übersichtlich meine Sammlung pflegen kann. Da ist einiges nicht mehr wichtig oder aktuell; manches gibt es sogar gar nicht mehr.
Angesichts des bevorstehenden MobileMe-Starts und des eintrreffenden iPhones wurde es jetzt aber mal Zeit zum Handeln. Dafür war mir Webbla (0.9.3 beta 3) eine große Hilfe. Webbla bietet eine visuelle (und aktuelle) Übersicht der Lesezeichen, und schwupps sind überflüssige Links ausgemacht und gelöscht.
Zunächst habe ich dafür meine Safari-Lesezeichen exportiert; dann in Webbla importiert. Da das Tool jeweils eine Seitenvorschau erstellt, dauerte der Import zunächst einige Minuten. Beim späteren Start des Programms geht es dann schneller.
Anschließend das Ganze wieder per Im- und Export mit Safari abgeglichen. Hat Spaß gemacht. Kaum zu glauben, was sich in Jahren so angesammelt hat.

Weshalb bin ich da nicht schon früher drauf gekommen? Neue RSS-Feeds landen jetzt erstmal in dem Ordner “Probe-Abo” und verschwinden nicht einfach in der Sammlung. Danach wird schön beobachtet und später aussortiert oder einer entsprechenden Kategorie zugeordnet.
Schon wieder “bye bye”? Den Psychologen unter euch könnte das langsam verdächtig vorkommen. Aber nein, es geht mir im Moment nur darum, alte “Mac-Gewohnheiten” zu überprüfen und ggf. was Neues zu probieren.
Diesmal hat es Tools und Programme erwischt, die lange Zeit ungenutzt auf der Festplatte lagen und sich heute verabschieden müssen; als da wären:
- GarageSale
- AlarmClockPro
- Books
- Punakea
- Snap`n Drag
- Spirited away
- MacPilot
- G-disk
- OmniDiskSweeper
- Screensieve
- Silverkeeper
- Thrupp
Fortsetzung nicht ausgeschlossen…
Auch wer sich nicht unbedingt für GTD (der Selbstmanagement Methode) interessiert, findet MentalCase vielleicht nützlich. Das Tool, das noch in der Betaphase steckt macht es möglich, verschiedene Medien zwischenzuspeichern und später zu bearbeiten, abzulegen etc.
Von der Vielzahl solcher mittlerweile verbreiteten Tools gefällt mir MentalCase (auch optisch) besonders gut. Mal sehen, wohin die Entwicklung führt.
Ich komme mit dem taggen älterer Beiträge dieser Seite nur langsam voran, aber damit ich schön im Stress bleibe, kann ich mich mit der ziemlichen Beta von Punakea auch noch daran machen, meine Files auf der Pladde zu taggen. Ähnlich (auch optisch) wie “the kip”, super Idee, drag & drop, Ordnung muss sein.


