
Wer RSS-Feeds nutzt, möchte nicht mehr darauf verzichten. Einmal abonniert, wird man automatisch über neue Beiträge informiert und behält mit einem Feedreader wie NetNewsWire, Newsfire, Netvibes, Google Reader, Bloglines oder MyYahoo leicht den Überblick über seine abonnierten Quellen. Egal ob Blogs, Unternehmen oder etablierte Nachrichtenseiten, immer mehr Internetseiten bieten den Service RSS an.
Umso erstaunlicher ist laut einer Untersuchung von Forrester Research das Ergebnis der RSS-Nutzung in den USA: Nur 11 Prozent der Internetnutzer setzen RSS-Feeds ein. Nur ein Drittel der befragten RSS-Anwender nutzt die Technik täglich. Von den 89 Prozent Nicht-Nutzern zeigten sich nur 17 Prozent interessiert, RSS später zu nutzen. 34 Prozent der Nicht-Nutzer hatten keine Ahnung, was RSS ist. 22 Prozent sahen keine Notwendigkeit, 19 Prozent hatten kein Interesse und 9 Prozent keine Zeit dafür.
Für Deutschland sehen die Zahlen sicher nicht anders aus. Betrachte ich nur meinen eigenen Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis stelle ich fest, dass niemand (!) RSS-Feeds nutzt und kaum jemand mit dem Wort etwas anfangen kann.
Wie kann es sein, dass eine der nützlichsten Funktionen des modernen Internets so ein Schattendasein fristet? Und wie sieht es in eurem Bekanntenkreis aus? Stoßt ihr auf ähnliches Nichtwissen oder Desinteresse?