Jetzt muss ich -etwas verspätet zwar- ja doch noch mal was sagen zu den neuen Apple-Produkten dieser Woche. Überall im Netz gab es natürlich eine umfangreiche Berichterstattung, aber anders als sonst viel mir auf, dass diese sehr unaufgeregt ausfiel. Wie aufregend ist denn auch eine Batterie-Ladestation von Apple? Ich war überrascht. Damit hätte ich nicht gerechnet. Das ist ja schon fast die Haushaltsgeräteecke, oder?
Das Magic Trackbad ist sicher mal wieder innovativ. Nur bei mir ist es so, dass ich am MacBook immer einen Mangel verspüre: den Mangel der fehlenden Maus. Da bin ich oldschool; da brauche ich was in der Hand. Das Ding ersetzt nicht meine Maus am iMac. Nö. Trotzdem interessiert mich natürlich eure Meinung zu den neuen Apple-Dingern: habt ihr schon was bestellt? Was haltet ihr von dem Trackpad?

Ich bin momentan mal wieder extrem angetan von Instapaper. Dort speichere ich Fundstücke fürs spätere Lesen ab, die ich aus den verschiedensten Quellen entnommen habe. Solche Listen wollen aber auch abgearbeitet sein, und da hätte ich dann schon ganz gerne eine hübsche Oberfläche, auf der ich mich mit den gesammelten Werken beschäftige. Die Website von Instapaper geht da leider gar nicht. Auch finde ich es schön, wenn Instapaper als eigenständiges Programm bei mir im Dock auftaucht. Gelöst habe ich meine technischen und ästhetischen Ansprüche mit Fluid und einem Userscript.
Instapaper wird bei mir gefüttert über das Bookmarklet im Browser (sehr lecker), über die Twitter-Apps Reeder und Icebird. Unterwegs nutze ich die Instapaper-App am iPhone.
Und weil ich so begeistert bin, gibts hier im Blog auch den “Read Later”-Button, mit dem ihr diesen Artikel gleich bei Instapaper ablegen könnt.
Nicole hat eines, Yannik, Martin und Daniel auch, Reen hat mal ein bisschen und ich muss sowas jetzt auch ganz dringend haben: ein visuelles Tagebuch. Also bei Tumblr vorbeigeschaut, Theme gewählt und angepasst und Kommentarfunktion via Disqus installiert.
Vor allem mit der Tumblr iPhone-App geht das Posten schnell von der Hand.
Zu erreichen ist das “Vita” hier direkt, über den Button im Blog oder gleich als RSS.

Plugins für ein Backup der WordPress Datenbank gibt es jede Menge. Ist ja auch wichtig, das Geschreibsel der letzten Jahre zu sichern. Was aber ist mit den unzähligen Themes, Plugins und was sonst noch so alles auf dem Server herumliegt? Besser ist doch, nicht nur die Datenbank sondern gleich alles immer schön als Backup zu sichern.
Ich nutze dafür Transmit und ein Automator-Script. Das ganze lässt sich sogar über iCal terminieren. Ich mache das aber manuell: Ich klicke auf ein Icon, und Transmit beginnt, die Dateien auf dem Server mit dem Ordner auf meiner Festplatte zu synchronisieren. So bin ich immer auf dem neuesten Stand.
Wie man den Automator-Workflow einrichtet, könnt ihr bei dem schon älteren Artikel von Manuela nachlesen (meine Güte, so lange mache ich das schon so).

Da bin ich aber froh, dass ich aktuell die neueste Version von mir selbst bin.
Backups sind wichtig (wie ich neulich im Interview auch schon gesagt habe), und ansonsten bin ich mit Backblaze auch ganz zufrieden. Wenn ich allerdings an das erste komplette Backup zurückdenke: Das dauerte mal eben durchgängig 5 Wochen…

Momentan herrscht in der Bloggeria und auch hier das berühmte Sommerloch. Macht nix, bei der Hitze und den tollen Sommertagen kann man seine Zeit durchaus besser verbringen als vor dem Mac. Sag ich mal so. Tue ich aber nicht. Mangels Motivation und Themen für Blogartikel schraube ich dann halt ein wenig am Theme herum. In den letzen Tagen habe ich mal wieder eine Unzahl verschiedener Themes ausprobiert (incl. fast alle von hier), rumgebastelt, und konnte mich dann doch wieder nicht entscheiden. Für die Zeit des Sommerlochs habe ich jetzt ein Theme reaktiviert, dass ich schon mal kurz in Verwendung hatte und das mal “so ganz anders” als gewohnt ist. Warum auch nicht. Blöd an dem Theme ist nur, weiterlesen… »

Lange hat es zum Glück nicht gedauert, bis Dean Robinson sein Admin-Theme “Fluency” an das neue WordPress angepasst hat. Endlich habe ich meine gewohnte Oberfläche zurück.

Designstudie, aus der Not geboren und irgendwie oldschool.